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11.03.2019

Was wächst denn da Leckeres auf Deinem Balkon?


Urban Gardening – Gärtnern auf kleinem Raum im städtischen Bereich – ist mittlerweile weit verbreitet und hat viele begeisterte Anhänger gefunden.

Gute Gründe, auf dem eigenen Balkon oder der Dachterrasse gärtnerisch aktiv zu werden, gibt es viele: Bunte Vielfalt erfreut das Auge und macht glücklich. Bienen und andere Insekten freuen sich über jede Blüte, ganz besonders in dicht bebauten grauen Städten. Familien mit Kindern entdecken gemeinsam ihren grünen Daumen und die Kleinen lernen viel über Pflanzen, Wachstum und die Jahreszeiten. Ganz besonders viel Freude macht der Anbau von Obst und Gemüse. Wer nun glaubt, dass dafür mindestens ein Beet in einem Garten nötig ist, wird überrascht über die Vielfalt an Pflanzen sein, die sich für den Anbau in Töpfen, Kübeln, Hochbeeten und anderen Gefäßen eignen.

Hier sind sieben Tipps zum Urban Gardening

Süße Leckereien aus dem Kübel

Zwerg-Obstbäume, Beerensträucher und Säulenobst gibt es speziell für den Anbau in größeren Pflanzgefäßen. Die schwach wachsenden Pflanzen sind hübsch anzuschauen und können entweder einzeln oder in Gruppen den heimischen Balkon oder die Dachterrasse verzieren. Bepflanzt man die Erde um Baumstämme oder Obstsäulen zusätzlich mit hübschen Sommerblumen oder Kräutern, wird die grüne Freude noch größer. Zusätzlich wird durch die Beschattung der Erde dem Wasserverlust durch Verdunstung vorgebeugt und die Erde erwärmt sich nicht so stark.

Diese Leckerchen lassen Dich nicht hängen

Tatsächlich gibt sogar für die Bepflanzung von Hängekörben oder hängenden Pflanztaschen spezielle Obst- und Gemüsesorten. Zu den Kandidaten gehören Gurken, Tomaten, Kiwi, Melonen und Erdbeeren. Ein ausreichend großes Pflanzgefäß (optimal sind mindestens 5 Liter) und eine entsprechend starke Aufhängung sind natürlich Voraussetzung dafür, dass die Hängepflanzen für Freude sorgen.

Gemüse freut sich über ein geschütztes Plätzchen

Pflanzen, die Wärme lieben und Regen scheuen, gedeihen an einer Wand auf dem Balkon oft besser als im Freiland. Paprika und Chili sind hier besonders dankbare Kandidaten, die – richtig gepflegt und ausreichend gedüngt – üppige Ernte versprechen. Auch Mini-Gurken, Tomaten und Auberginen eignen sich für den Anbau auf dem Balkon.

Wasser marsch – aber richtig!

Topf- und Kübelpflanzen steht nur ein begrenzter Raum zur Wurzelbildung zur Verfügung und die sie umgebende Erde-Menge ist wesentlich geringer als beim Freilandanbau. Daher ist häufiges Wässern unabdingbar, wenn es den Pflanzen gutgehen soll. Optimal wird mit abgestandenem Wasser gegossen, denn den Kaltwasserschock aus dem Hahn mögen die meisten Pflanzen nicht sehr gerne. Wer auf seiner Dachterrasse die Gelegenheit hat, Regenwasser zu sammeln, schont zusätzlich den Geldbeutel.

Futter für die grünen Freunde

Wichtig für gutes Gedeihen der Balkonpflanzen sind regelmäßige Düngergaben. Die Auswahl an Produkten ist groß und auf verschiedene Pflanzenarten optimiert. Zur Verfügung stehen unter anderem Flüssigpräparate, Düngersticks und andere Langzeitdünger. Auf jeden Fall sollte man die Dosierangaben genau beachten und auf regelmäßige Düngung achten, um reiche Ernte zu erhalten.

Upcycling – die Weinkiste als Pflanzgefäß

Die Möglichkeiten zur Gestaltung des Balkongartens sind vielfältig. Der Kauf von speziellen Töpfen ist gar nicht nötig, wenn man die Fantasie ein wenig spielen lässt und Lust zum Handwerkeln hat. Alte Kisten, Schubladen, Töpfe, Gießkannen oder sogar PET-Flaschen eignen sich als Pflanzgefäße. Wichtig ist in jedem Fall darauf zu achten, dass überschüssiges Gießwasser durch Löcher im Boden abfließen kann, damit sich keine Staunässe bildet. Eine pfiffige Idee ist, Kartoffeln direkt in einem Sack Pflanzerde anzubauen. Anleitungen hierzu finden sich im Netz zu genüge.

Ernten – gewusst, wie…

Was für eine Freude, wenn das lange gehegte und gepflegte Obst und Gemüse endlich Farbe angenommen hat und signalisiert: Ich will geerntet werden. Allzu lange sollte man nicht warten, denn die meisten Sorten schmecken kurz vor dem Reifehöhepunkt am leckersten. Erntet man zu spät, kann das negativen Einfluss auf den Geschmack und die Konsistenz haben. Regelmäßiges Pflücken hilft je nach Pflanze auch, diese zu neuem Wachstum anzuregen, so dass man über mehrere Wochen oder sogar Monate hinweg frisches Gemüse genießen kann.

Bei der Auswahl von Pflanzen, Erde und Düngemitteln hilft der Fachhändler vor Ort. Auch im Internet gibt es zahlreiche Angebote. Mit Enthusiasmus und der Lust, ein bisschen herumzuprobieren, steht dem grünen Balkonparadies nichts mehr im Wege. Wer Hilfe bei seinem Projekt benötigt, wird entdecken, dass es zahlreiche Online-Communities und -Foren gibt, in denen Urban Gardening-Begeisterte sich austauschen und einander Tipps geben. Grünen Daumen hoch!

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