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27.05.2020

Hyaluron - ein Anti-Aging Wundermittel?


Die ersten Fältchen im Gesicht werden sichtbar, die Haut trockener und die Augenringe tiefer. Der Blick in den Spiegel ist jedes Mal erschreckend: wir werden älter! Kleiner Spaß, so schlimm ist das alles gar nicht und kleine Lachfältchen können doch auch ganz süß aussehen – die geben dem Gesicht Charakter ;-). Und selbst wenn es uns dann doch plötzlich ein wenig zu schnell geht, das Altern, gibt es da ja noch die verschiedensten Seren und Cremes, die dagegen ankämpfen und die Hautalterung zumindest etwas herauszögern. Eine Zutat fällt sticht dabei in der Kosmetik immer wieder hervor: Hyaluron. Ein etablierter Begriff, eine wichtige Zutat, ein Wundermittel? Willkommen zur kleinen Jean&Len-Chemiestunde (Aufpassen, klausurrelevant!)

Was ist Hyaluron?

Hyaluron ist ein Biopolymer, das heißt eine zuckerähnliche Verbindung mit vielen verschiedenen, aber wichtigen Aufgaben. Es wird ursprünglich von unserem Körper selbst hergestellt und das besondere an dem Stoff ist seine große Kapazität an Wasserspeicher. Damit sorgt er dafür, dass unsere Haut straff, geschmeidig und elastisch bleibt oder dient beispielsweise als Schmiermittel in unseren Gelenken. Mit dem Alter reduziert sich der natürliche Hyalurongehalt unseres Körpers, was dann Feuchtigkeits- und Elastizitätsverlust unserer Haut zur Folge hat. So entstehen Fältchen. Dank moderner Technologien kann Hyaluron mittlerweile synthetisch hergestellt werden und somit von außen der Haut zugeführt werden – in Form von Cremes, Injektionen oder Seren zum Beispiel. Früher wurde diese Hyaluronsäure dann aus Hahnenkämmen gewonnen, mittlerweile gibt es aber glücklicherweise eine biotechnologische Alternative. Der Stoff wird durch Fermentierung aus Hefe gewonnen und ist somit auch vegan!

Wie wirkt Hyaluron?

Die kurzfristige Anwendung von Hyaluron in der Hautpflege zum Beispiel an den Händen oder im Gesicht hat besonders bei trockener Haut einen Effekt. Durch die zusätzliche Feuchtigkeitszufuhr gewinnt die Haut neue Elastizität und kleine Fältchen werden reduziert. Zu Unterscheiden ist in der Kosmetik allerdings zwischen hoch- und niedermolekularer Hyaluronsäure. Als Anti-Aging-Wundermittel, das Bindegewebe stärkt und Falten minimiert, wird Niedermolekulare Hyaluronsäure empfohlen. Einen kurzfristigen, aber „sofortigen“ Effekt zeigt die Hochmolekulare Hyaluronsäure. Auch wenn das Wörtchen „sofort“ hier mit Vorsicht zu betrachten ist und eine spürbare Besserung der Hautoberfläche normalerweise erst nach einiger Zeit und regelmäßiger Anwendung zum Vorschein tritt. Häufig sind auch beide Arten in den entsprechenden Pflegeprodukten enthalten.

Hyaluron ist aber nicht gleich Hyaluron

Abgesehen von Hoch- und Niedermolekularer Hyaluronsäure finden man die unterschiedlichsten Bezeichnungen für den Anti-Aging Wirkstoff in den INCI-Listen. Sodium Hyaluronate ist eine davon. Sodium Hyaluronate ist eine der am häufigsten Verwendeten Arten von Hyaluron. Es ist das Salz der Hyaluronsäure und kann durch seine Molekülstruktur und aufgrund seiner hohen Wasserbindungskapazität tiefer in unsere Haut einziehen und so eine starke Wirkung entwickeln.

Alles Verstanden? Wir auch nur so halb. Aber eines wissen wir: Unsere Rochen Handcremes mit Sodium Hyaluron funktionieren wirklich. Wir haben’s getestet! ;-)

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